Citaat | Parket bij de Hoge Raad 30 september 2013
Onder 7.2 Parket bij de Hoge Raad 30 september 2013
Een alinea uit Parket bij de Hoge Raad 30 september 2013, ECLI:NL:PHR:2013:863.
Es könne nicht unterstellt werden, dass die Erbschaftsteuer i.d.R. die Betriebsfortführung gefährde. Auch der Rechtfertigungsrund "Arbeitsplatzerhalt" sei nicht tragfähig. Mehr als 90% aller Betriebe hätten nicht mehr als 20 Beschäftigte, sodass sie schon deshalb nicht unter die "Arbeitsplatzklausel" fielen. Zudem lasse das Gesetz Gestaltungen zu (Stichwort: Betriebsaufspaltung in Besitz- und Arbeitnehmergesellschaft), die es in vielen Fällen ermöglichten, dass es für die Gewährung des Verschonungsabschlags auch bei Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten im Ergebnis nicht auf die Entwicklung der Lohnsummen und damit auch nicht auf die Erhaltung von Arbeitsplätzen in dem Zeitraum nach dem Erwerb ankommt. Die §§ ERBSTG § 13a und ERBSTG § 13b ErbStG wiesen vielmehr einen verfassungswidrigen Begünstigungsüberhang auf, da sie es dem Steuerpflichtigen ermöglichten, durch rechtliche Gestaltungen (Stichworte: Cash-GmbH, Schwester-GmbH) an sich nicht begünstigtes Vermögen in unbegrenzter Höhe ohne oder mit nur geringer Steuerbelastung zu erwerben. Damit obliege es weitgehend dem Erblasser bzw. Schenker, Vermögensgegenstände, die ihrer Natur nach im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung gehalten werden, zu steuerbegünstigtem Betriebsvermögen zu machen.
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