Citaat | Parket bij de Hoge Raad 12 januari 2018

Onder 4.99. Parket bij de Hoge Raad 12 januari 2018

Een alinea uit Parket bij de Hoge Raad 12 januari 2018, ECLI:NL:PHR:2018:14.

Während bis zum Inkrafttreten des ARUG das Verlangen auf die Aufnahme eines Beschlussgegenstands zu richten war, lässt die Neufassung des Abs. 2 S. 2 das Verlangen nach Aufnahme eines „Gegenstands“ zur Tagesordnung genügen. Diese Änderung beruht auf der Umsetzung von Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Richtlinie 2007/36/EG vom 11. 7. 2007 über die Ausübung bestimmter Rechte von Aktionären in börsennotierten Gesellschaften. Die daraus resultierende sachliche Änderung ist eindeutig: Anders als nach Abs. 1 (vgl. Rn 16) kann die Minderheit die Tagesordnung einer ohnehin stattfindenden Hauptversammlung auch um beschlusslose Gegenstände erweitern.So können Minderheitsaktionäre beispielsweise verlangen, dass sich die bereits einberufene Hauptversammlung mit der Vorlage des Jahresabschlusses befasst, sofern der Vorstand diesen trotz Überfälligkeit nicht selbst auf die Tagesordnung gesetzt hat. Allerdings ist der Spielraum für die Erweiterung der Tagesordnung um beschlusslose Gegenstände dadurch begrenzt, dass eine Zuständigkeit der Hauptversammlung für den verlangten Gegenstand besteht (vgl. Rn 15). Wo dies nicht der Fall ist, muss auch ein Ergänzungsverlangen nach Abs. 2 scheitern.”

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